|
|
|
Bereich Beschreibung |
|
|
|
Bevölkerung
Der größte Teil der Bevölkerung Sardiniens spricht einen der Dialekte der Sardischen Sprache, die zur Familie der romanischen Sprachen gehört. In der Praxis dominiert im öffentlichen Leben Sardiniens aber das Italienische.
Darüber hinaus wird in Alghero seit dem vierzehnten Jahrhundert ein katalanischer Dialekt gesprochen, und entlang der Nordküste halten sich korsische Sprachinseln.
Der größte Teil der Bevölkerung von Sardinien gehört der römisch-katholischen Kirche an.
Geographie
Lage
Sardinien ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 202 km (190 km von der Insel Monte Argentario) vom italienischen Festland entfernt, dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 184 km entfernt. Im Norden liegt in 12 km Entfernung die französische Insel Korsika, getrennt nur durch die Bocche di Bonifacio. Im Westen liegt Menorca, die zu Spanien gehörende Baleareninsel, am nächsten (335km).
Verwaltungsgliederung
Die autonome Region Sardinien war politisch lange in drei Provinzen unterteilt: Cagliari, Sassari und Nuoro. Im Jahr 1974 wurde die Provinz Oristano neu gebildet; seit 2005 gibt es vier weitere: Olbia-Tempio, Ogliastra, Carbonia-Iglesias und Medio Campidano.
Gebiete
Die Insel ist in Gebiete (Landschaften) eingeteilt, die sich durch Gebirge oder Ebenen ergeben.
Städte
Küsten
Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848, 6 Kilometern. Einige Küstenabschnitte haben bekannte Namen.
Flüsse
Die längsten Flüsse Sardiniens sind der bei Oristano an der Westküste mündende Tirso mit 150 km, der Coghinas mit 123 km, der an der südlichen Ostküste ins Meer mündende Flumendosa mit 122 km und der bei Bosa mündende 6–8 km schiffbare Temo.
Berge
Die höchsten Berge sind mit 1834 Metern die Punta La Marmora und mit 1829 Metern der Bruncu Spina im zentral gelegenen Gebirge Gennargentu. Im Norden dominiert der 1359 Meter hohe Monte Limbara. Geologische Besonderheiten sind die Gold- und Silbervorkommen.
Klima
Das Klima ist im Wesentlichen mediterran, mit warmem Frühling und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter. Die Insel leidet im Sommer unter Wasserarmut (500–600 mm/Jahr) und es ist vor allem im Winter oft stürmisch.
Fauna
Sardinien gilt als Naturreservat, in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind.
Amphibien
Im folgenden werden die bisher bekannten Amphibienarten aufgelistet.
Reptilien
Im folgenden werden die bisher bekannten Reptilienarten aufgelistet.
Geschichte und Vorgeschichte
Wappen
Beschreibung: In Silber wird ein durchgehendes rotes Kreuz von nach links gewandte Maurenköpfe mit silbernem Haarband bewinkelt. Die Flagge geht angeblich auf Peter I. von Aragon zurück um an seinen Sieg in der Schlacht bei Alcoraz während der Reconquista zu erinnern.
Justiz
Wirtschaft
Im Vergleich mit dem BIP der EU, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, erreicht Sardinien einen Index von 83.4 (EU-25:100) (2003).
Die sardische Wirtschaft hat ihren Schwerpunkt im Tourismus sowie in der Erdölindustrie, Handel, Dienstleistungen und Informationstechnik. Bedeutung haben auch die berühmten Weine (Cannonau) und Schafkäse (Pecorino sardo) und die Gastronomie. Im Norden der Insel spielt traditionell die Korkproduktion eine wichtige Rolle.
Transport und Verkehr
Neben den Eisenbahnen der Ferrovie dello Stato gibt es mehrere schmalspurige Regionalstrecken der Ferrovie della Sardegna sowie deren Tourismusprojekt unter ihrer volkstümlichen Bezeichnung Trenino Verde u. a. zwischen Bosa Marina – Macomer und Arbatax – Mandas. Die elektrifizierten Strecken der FS werden, abweichend von den elektrifizierten Strecken auf dem Festland und Sizilien mit Einphasenwechselstrom 25 kV, 50 Hz betrieben. Der öffentliche Überlandverkehr besteht aber vor allem aus einem engmaschigen Netz an Überlandbus-Verbindungen, die von verschiedenen Gesellschaften bedient werden.
Neben den Verkehrsflughäfen von Cagliari, Olbia und Alghero gibt es auf Sardinien noch zivile Flugplätze bei Oristano (Fenosu) und Arbatax (Tortolì). Die beiden letztgenannten werden zur Saison von Regionalfluggesellschaften und Chartern angeflogen.
Wenige Kilometer nordwestlich des Flughafens Cagliari befindet sich der Militärflugplatz Decimomannu, den etliche NATO–Luftstreitkräfte zu Übungszwecken nutzen, darunter auch die Deutsche Luftwaffe (Taktisches Ausbildungskommando der Luftwaffe in Italien - TaktAusbKdoLwIT). In Salto di Quirra gibt es einen Startplatz für militärische Raketen und Raketen zur Erforschung der Hochatmosphäre.
Tourismusziele
Historische Ziele
Geographische Sehenswürdigkeiten
Kulinarische Spezialitäten
Speisen
Source: Wikipedia
|
|
|
|
|
|
|